Flugplatzbetreiber

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Die
Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH
stellt sich und den Flugplatz vor.
Am 26.11.1993 gründeten
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 | die Städte Aachen, Eschweiler, Würselen und Stolberg, |
 | der Kreis Aachen, |
 | die Industrie- und Handelskammer zu Aachen und |
 | die Fluggemeinschaft Aachen e. V. |
die Flugplatz Aachen-Merzbrück (FAM) GmbH, um die zivile Folgenutzung des Flugplatzes nach dem Abzug der belgischen Heeresflieger sicherzustellen.
Seit dem 03. Juli 1998 hat die Stadtentwicklung Würselen GmbH & Co KG - SEW - die
Geschäftsanteile der Stadt Würselen übernommen.
Die Geschäftsanteile der Stadt Stolberg wurden inzwischen von den übrigen Gesellschaftern
übernommen.
Organe der Gesellschaft:
Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat, Geschäftsführer.
Aufsichtsratsvorsitzender:
Arno Nelles, Bürgermeister der Stadt Würselen
Geschäftsführer: Uwe Zink
Gegenstand des Unternehmens
- 1. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau des
Verkehrslandeplatzes und des Segelfluggeländes Aachen-Merzbrück.
- 2. Der Flugplatz dient der allgemeinen Luftfahrt und Luftfahrzeugen bis 5,7 t
Höchstabfluggewicht. Er steht ferner der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule
und der Fachhochschule Aachen für wissenschaftliche und Forschungszwecke zur
Verfügung.
- 3. Beim Betrieb und beim Ausbau des Flugplatzes sind die Belange des Umweltschutzes,
insbesondere die "Verordnung über die zeitliche Einschränkung des Flugbetriebes mit
Leichtflugzeugen und Motorseglern an Landeplätzen" vom 05. Januar. 1999 (BGBl. I
S. 35) zu beachten.
Die zuständige Luftfahrtbehörde der Bezirksregierung Düsseldorf erteilte der FAM-GmbH am
22.02.1995 die Genehmigung zur Anlage und zum Betrieb des Verkehrslandeplatzes Aachen-Merzbrück, erweitert am 02.10.1998.
Der Verkehrslandeplatz darf von folgenden Arten von Luftfahrzeugen benutzt werden:
 | Flugzeuge bis 3000 kg höchstzulässigem Fluggewicht (MPW), |
 | Hubschrauber bis 5700 kg höchstzulässigem Fluggewicht, |
 | selbststartende Motorsegler, |
 | Segelflugzeuge im F-Schleppverfahren und selbststartende Motorsegler |
 | Ultraleicht-Flugzeuge (dreiachsgesteuert) |
 | Freiballone |
 | Luftschiffe. |
Der Flugbetrieb darf nur nach Sichtflug (VFR) und unter Sichtflugwetterbedingungen
(VMC) bei Tage (½ Stunde vor Sonnenaufgang bis ½ Stunde nach Sonnenuntergang) durchgeführt
werden.
Für den Verkehrslandeplatz Aachen-Merzbrück besteht gemäß § 53 Abs. 1 und § 43 Abs. 1 LuftVZO Betriebspflicht während der in den Nachrichten für Luftfahrer
und im Luftfahrerhandbuch veröffentlichen Betriebszeiten.
Regionaler Standortfaktor
Der Flugplatz soll in das künftige interkommunale Gewerbegebiet Merzbrück integriert
werden, damit die Chancen, die er in Verbindung mit dem geplanten Gewerbegebiet eröffnet,
genutzt werden können. Eine Ansiedlung von Betrieben mit flugtechnischem Bezug, die vom
günstigen Forschungsklima der Region profitieren können, wird angestrebt.
Die Gesellschafter haben sich deshalb eine Verbesserung der Flugplatz-Infrastruktur zur
Stärkung der Wirtschaftsstruktur der Region Aachen zum Ziel gesetzt.
Dazu gehört insbesondere, alle erforderlichen Maßnahmen zum Erhalt des Geschäftsreise-Flugverkehrs
zu treffen.
Sein besonderer Vorteil liegt darin, dass ein oder mehrere Geschäftsreisende von einem
Flugplatz in der Nähe ihres Unternehmens, ohne Bindung an die Flugpläne des Linienverkehrs
und ohne zusätzliche längere Bodenreise, in die Nähe ihres Geschäftspartners oder ihrer
Zweigniederlassung fliegen können. So können z. B. von Aachen-Merzbrück die innereuropäischen
Geschäftszentren per Taxiflug oder im Selbstflug in kürzester Zeit erreicht
werden. Die zeitlichen Relationen in die fünf neuen Bundesländer sind konkurrenzlos -
Aachen-Dresden in unter 2 ½ Stunden bildet hier nur ein Beispiel.
In einer von der Industrie- und Handelskammer zu Aachen durchgeführten Befragung wurde
eine hohe Akzeptanz und ein auch in Zukunft großer Bedarf für den
Geschäftsreiseflugverkehr
ab Merzbrück ermittelt.
Die IHK betont: "Die Wirtschaft der Region Aachen braucht dringend einen zukunftsgerecht
ausgebauten Flugplatz Aachen-Merzbrück, der ein unverzichtbares Infrastrukturpotential
darstellt."

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